info@kati-bau.de 0800-13 13 1 13

Asphalt entsorgen: Darauf müssen Sie bei der Entsorgung achten

Asphalt gehört nicht in den Hausmüll – ganz gleich ob dieser nur entsorgt oder gar verwertet werden soll. Wie beispielsweise für Altreifen oder Asbest gelten auch für Asphalt strenge Auflagen, auf die bei der Entsorgung eingegangen werden muss. Basierend auf diesen entwickeln wir Ihr individuelles Entsorgungskonzept. Wir stellen Ihnen auf Wunsch Container in Berlin zur Asphalt Entsorgung zur Verfügung. Sie machen es für Sie besonders einfach und bequem Ihren Asphalt loszuwerden.
Bei Asphalt handelt es sich um ein Bindemittel. Es wird im Straßenbau verwendet und dient sowohl als Walz- als auch als Gussasphalt. Mittlerweile gibt es mehrere Bereiche, in denen die Asphalt-Entsorgung erforderlich ist. Hierbei handelt es sich um:

• Asphaltbeton
• Asphalt in Fahrbahn- und Wegoberflächen
• Asphalt im Straßenaufbruch

Unterschiedliche Asphaltarten

Es gibt seit Jahren mehr als eine Asphaltart, die verarbeitet wird. Eine grobe Differenzierung ist mittlerweile zwischen teer- und pechhaltigem Asphalt möglich. Darüber hinaus gibt es den sogenannten bitumenhaltigen Asphalt. Im teer- und pechhaltigen Asphalt sind PAK, Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe, enthalten. Diese kommen dagegen in den bitumhaltigen Asphalten nicht vor.
Schon seit den 1970er-Jahren gibt es in Deutschland für die Verarbeitung von teer- und pechhaltigem Asphalt ein entsprechendes Verbot. Grund ist das krebserregende Potenzial, das von diesem Asphalt ausgeht. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass dieser Straßenbelag im öffentlichen Straßenbau entsprechend ersetzt werden muss. Als Ersatz bietet sich der Griff zu Bitumen an.

Zusammensetzen des heutigen Asphalts

Der Asphalt, der heute verwendet wird, stellt ein Gemisch dar, das sich aus Bitumen sowie bitumenhaltigen Bindemitteln zusammensetzt. Darüber hinaus kommen Mineralstoffe, Gesteinskörnungen und weitere Zusätze an dieser Stelle zum Einsatz.
Für die Herstellung von Bitumen bieten sich unterschiedliche Wege an. Zum einen kommt dieses Gemisch in der Natur vor. Zum anderen kann es aber auch gezielt vorgestellt werden. Dabei kommt die Vakuumdestillation zum Einsatz. Sie wird auf Basis von Erdöl durchgeführt. Bitumen sind demnach immer ein Gemisch, das sich aus ganz unterschiedlichen organischen Stoffen zusammensetzt.
Bitumen unterscheiden sich sehr deutlich von Pech. In der der Teerherstellung war Pech vor allem als schwarze klebrige Masse bekannt und fiel quasi als Rückstand an.
Pech wurde schon in der Altsteinzeit verwendet und wurde beispielsweise genutzt, um Körbe abzudichten. Auch der Einsatz als Bindemittel in Lehmziegellagern war an dieser Stelle möglich.

Feststellung der Asphalt-Art

Bevor Asphalt entsorgt werden kann, muss festgestellt werden, ob dieser teer- oder bitumenhaltig ist. Hierfür bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an. In erster Linie kann eine erste Geruchsprobe Auskunft geben. Darüber hinaus wurden im Laufe der Zeit verschiedene Schnelltests entwickelt. Diese basieren auf der Anwendung von UV-Licht und Lackansprühverfahren.
Auch anhand der Bruchflächen kann pechhaltiger Straßenaufbruch erkannt werden. Dieser ist an der tiefschwarzen Farbe auszumachen. Zudem sind die Bruchflächen grundlegend glänzend. Dagegen ist Asphalt an sich meist stumpf.
Grundlegend ist eine Unterscheidung der Asphaltarten anhand des Geruchs möglich. Bitumen zeichnen sich durch den neutralen Eigengeruch aus, während Teer dagegen an der charakteristischen Duftnote zu erkennen ist.

Besonderheiten bei der Entsorgung

Die Asphalt-Entsorgung geht mit Besonderheiten einher. Zumindest teilweise kann Asphalt als Baustoff recycelt werden. Bitumenhaltiger Asphalt ist in der Regel grundlegend recycelfähig. Ein Recycling ist allerdings immer nur dann möglich, wenn der Asphalt selbst auch frei von sämtlichen Fremdstoffen ist. Dies trifft vor allem auf die gesundheitsschädlichen Substanzen zu, die in Asphalt vorhanden sein können. Der genaue Entsorgungsweg wird immer von der Zusammensetzung des Bindemittels abhängig gemacht. Sie richtet sich demnach danach aus, ob es sich um Bitumen oder Teer handelt. Durch PAK-Analysen ist es möglich, zu beurteilen, ob recyclingfähiger Asphalt auch tatsächlich ungefährlich ist. Entscheidend ist an dieser Stelle der PAK-Gehalt. Ein Gehalt von bis zu 10 mg/kg PAK bedeutet, dass der Asphalt frei von Teer ist. Anders sieht das Bild bei 10 bis 100 mg/kg PAK aus. Zwar gilt Asphalt auch hier als teerfrei, hat aber leichte Verunreinigungen aufzuweisen.