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Strikte Regeln und strenge Vorschriften

Wie die verschiedensten Asbesterzeugnisse muss auch Teerpappe unter besonderen Regeln entsorgt werden. Dabei gelten strenge Vorschriften, auf die bei der Entsorgung geachtet werden muss. Unter ihr muss Dachpappe verstanden werden, in der sich Teer als Material wiederfindet. Auf Grund der Zusammensetzung aus verschiedensten Stoffen und dem Teergehalt wird sie zu den gefährlichen Abfallsorten gezählt. Aus diesem Grund muss sie immer getrennt von anderen Abfallarten entsorgt werden. Eine Vermischung mit anderen Abfällen darf nicht erfolgen.

Gern übernehmen wir, die KATI GmbH & Co KG, für Sie die fachgerechte und sichere Beseitigung von Teerpappe. Allerdings möchten wir Sie an dieser Stelle auf einige Aspekte hinweisen, die für eine reibungslose, schnelle und ebenso kostengünstige Beseitigung notwendig sind. So sollten die einzelnen Elemente nicht größer als 0,50 m x 0,50 m sein. Sollten Sie über größere Abmessungen verfügen, wenden Sie sich bitte an einen unserer Mitarbeiter.

Desweiteren müssen Sie darauf achten, dass sie frei von jeglichen Anhaftungen ist. Häufig finden sich an den einzelnen Elementen Anhaftungen von Styropor. Diese müssen für eine problemlose Beseitigung der teerhaltigen Dachpappe entfernt werden.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich bei Ihrer Dachpappe um Teerpappe handelt, können Sie sich gern mit uns in Verbindung setzen. Auf Wunsch nehmen wir für Sie eine Deklarationsanalyse bei einem anerkannten Labor vor. Nach dieser Analyse erhalten Sie hundertprozentige Sicherheit. Sollte es sich bei der Dachpappe, die Sie entsorgen möchten, um solche handeln, dann wird der durch das Labor ermittelte PAK-WERT über der Grenze von 100 liegen. Diese dient immer als Richtwert und gibt genau an, ob es sich bei den einzelnen Elementen um Teerpappe oder Dachpappe handelt, die keinerlei Bestandteile von diesem aufweist.

Für diese Analyse wenden Sie sich einfach an einen unserer Mitarbeiter. Schnell und einfach wird er Ihnen das individuelle Vorgehen und die Kosten erläutern.

Eine beliebte Dacheindeckung

Bis heute gilt sie als recht beliebte Dacheindeckung. Bitumen-Dachbahnen werden überwiegend auf Nebengebäuden genutzt und sind preiswerter als andere Dacheindeckungen. Dahinter verbirgt sich eine Pappe, die in Bitumen getränkt wird. In Bauteilen fungiert sie überwiegend als Feuchtigkeitssperre. Zum Teil wird in ihr grobkörniger Sand eingewalzt. Als Alternative dazu haben sich feiner Kies und Schiefersplitter durchgesetzt.

Durch die feinen Körner soll in erster Linie die Abriebfestigkeit erhöht werden. Darüber hinaus soll damit die UV-Resistenz umgesetzt werden. Die Verwendung dieser reicht bis ins Jahr 1842 zurück. In einem Buch weist ein Neustrelitzer Baumeister zum ersten Mal auf die Verwendung einer geteerten Dacheindeckung hin. Er stellt sie als Eindeckung für klassizistische Flachdächer vor. Heute gilt er überwiegend als Erfinder dieser.

Unterschiedliche Arten

Wird sie verlegt, erfolgt meist das Verschweißen, durch das die einzelnen Bahnen optimal mit einander verbunden werden. Heute kann bei der Teerpappe zwischen verschiedenen Arten unterschieden werden:

– normale Dachpappe
– Teerpappe
– Schweißbahn

Bei der normalen Ausführung erfolgt das überlappende Verlegen. Damit ist es nicht möglich, dass sie zuverlässig stehendes Wasser abhalten kann. Bei der Schweißbahn ist ein hoher Bitumenanteil vorhanden. Im Zuge der Verarbeitung wird Bahn für Bahn verschweißt, sodass die Schichten wasserdicht sind.

Die klassische Teerpappe wurde überwiegend in den 1970er-Jahren zur Hand genommen. Mittlerweile ist sie jedoch verboten. Grund sind die in Teerpappe enthaltenen giftigen Stoffe, die durch das Tränken in Steinkohleteer entstehen.

Sie kann sehr unterschiedlich genutzt werden. Sie hat sich über Jahre als zweite Dach- haut bewährt und wird daher unter den eigentlichen Dachziegeln verarbeitet.

Typische Dacheindeckung

Bis heute wird sie unter gewissen Umständen auch als einzige Dachhaut eingesetzt. Dies ist insbesondere bei einfachen Holzdächern der Fall, wie sie beispielsweise auf Garten-lauben und Gerätehäuschen zu finden sind. Eine besondere Aufmerksamkeit genoss sie zu Zeiten der DDR. In der DDR wurden sie zu Preolitschindeln gestanzt und schließlich als Dacheindeckung verwendet. Die Preolitschindeln wurden als Ersatz für Dachziegel und Schiefer zur Hand genommen. Noch in den frühen 1970er-Jahren wurden diese Schindeln überwiegend in Steinkohleteer getränkt. Er erwies sich gegenüber Feuchtigkeit zwar als ausgesprochen resistent, ist aber auch krebserzeugend.

Von dem Steinkohleteer geht eine beachtliche Gefahr für Umwelt und Gesundheit aus. Dadurch dürfen Schindeln dieser Art heute nicht mehr verarbeitet werden. Die Ver- wendung dieses Stoffs wurde von der EU verboten. Schweißbahnen haben sich in den letzten Jahren vor allem bei Konstruktionen bewährt, die stehendem Wasser ausgesetzt sind.

So werden sie beispielsweise für Dachbahnen angewendet.

Das richtige Entsorgen

Wichtig ist bei der Entsorgung von teerhaltiger Dacheindeckung die richtige Vorgehensweise. Obwohl Dachpappe dieser Art verboten ist, kommt sie noch immer in beachtlicher Zahl vor. Grundsätzlich handelt es sich bei ihr um Sonderabfall und so muss sie letzten Endes auch als solcher entsorgt werden. Verantwortlich dafür sind laut aktuellen Informationen in erster Linie die zum Teil giftigen Stoffe.