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Erkundung vor Dienstleistung

Wir erkunden im Vorfeld unserer fachgutachterlichen Ingenieurleistungen die Baugrund-, Altlasten- und hydrogeologischen Verhältnisse für Bauvorhaben, kontaminierte Standorte und Verdachtsflächen oder für andere Fragestellungen wie Trinkwassergewinnung, Einzugsgebietsermittlungen und Monitorings.

bodengutachten

Dafür führen wir mit unseren geotechnischen Geräten Aufschlussbohrungen, Sondierungen und weitere Erkundungen durch und installieren Sanierungsbrunnen und Messstellen. Alle Aufgabenstellungen werden von uns individuell geplant und an das Objekt oder das Baugrundstück bzw. das Bauvorhaben und an die Verdachtsfläche angepasst. Die Geotechnik bietet heute eine Vielzahl an Lösungen, die für ein Baugrundgutachten Anwendung finden können und die Analyse des Bodens hinsichtlich möglicher Verunreinigungen ermöglichen.

In Bezug auf Baugrunduntersuchungen nehmen wir Projekte vom Einfamilienhaus bis hin zum mehrfach unterkellerten Industriebau oder Bürokomplex in unsere Hände. Dabei arbeiten wir deutschlandweit und sind von Hamburg bis Bayern für unsere Kunden im Einsatz. Damit können Sie Ihnen bei Interesse und zusätzlich gewünschten Informationen zahlreiche Referenzen zeigen.

Geotechnische Angebote

  • Kleinrammbohrungen (Rammkernsondierungen)
  • Schichtenaufnahme mit Festlegung der Parameter nach DIN 4022
  • leichte und schwere Rammsondierungen
  • dynamischer Lastplattenversuch mir leichtem Fallgewicht
  • statischer Plattendruckversuch mit Plattendruckversuchsgerät
  • Flügelsondierung mit Scherversuchsgerät
  • Stitzsonde zur Bodenluftprobenahme
  • Grundwassersonde und MP1-Tauchpumpe zur Grundwasserprobenahme
  • Sonden zur Bestimmung aller physiko-chemischer Vor-Ort-Parameter bei der Wasserprobenahme
  • Betonkernbohrungen bis 1.000 mm Tiefe
  • Radiodetektion erdverlegter Leiter
  • Detektion von Fundmunition mittels Saturationsmagnetometer durch unseren Feuerwerker mit Erlaubnis nach § 7 und Befähigung nach §20 SprengG
  • Bestimmungen von Lagen und Höhen (Nivellier- und Messausrüstung)
  • Schneckenbohrungen mit Endlosschnecken (z. B. für Munitionserkundung im Untergrund)
  • Cone Penetration Test (CPT) mit schwerer Drucksonde (unsere Leistungen sind hierbei: Organisation/Koordination, Sondierpunktfreigabe durch Feuerwerker, Bauleitung, Bewertung von Ergebnisdiagrammen, Entscheidungskompetenz vor Ort, Schichteneinschätzung vor Ort)
  • Rotationsbohrungen (verrohrte Trockenbohrungen), Schneckenbohrungen mit Hohlbohrschnecken und Schlauchkernbohrungen [Linerbohrungen] (unsere Leistungen sind hierbei: Organisation/Koordination, Bohrpunktfreigabe durch Feuerwerker, verantwortliche Vor-Ort-Betreuung mit Entscheidungskompetenz, Schichtenaufnahme, Probennahmen)
  • Bereitstellung und Betrieb von Wasser- und Luft-Aktivkohlefilten
  • Bereitstellung und Betrieb von Bodenluftabsauganlagen
  • Bereitstellung und Betrieb von Leichtphasenabschöpfanlagen

Wichtige Grundlagen und richtige Planung

bohren-bodenDie Analyse des Bodens und die Erstellung von einem entsprechenden Gutachten bilden wichtige Grundlagen im Zuge der Bauplanung. Durch die Anwendung verschiedener Techniken und Werkzeuge der Geotechnik ist es möglich, sämtliche Altlasten, die sich auf einem Grundstück befinden, zu ermitteln.

Bodenuntersuchungen helfen dabei, das Baugrundstück genauer zu analysieren. Dadurch lassen sich wichtige Fakten ausmachen, die wiederum für den Bau eines Hauses von Bedeutung sind. Grundsätzlich können Verunreinigungen auf einem Grundstück in unterschiedlicher Form vorkommen. Viele bedenkliche Stoffe gehen mit der Zeit ins Grundwasser über, sodass grundsätzlich auch dessen Analyse ratsam ist.

Wenn Sie ein Gebäude bauen möchten, sollten Sie von einem Baugrundgutachten nicht absehen. Bei einer solchen Untersuchung wird der Grund genauer unter die Lupe genommen, sodass zum Beispiel auch Auskunft über die Tragkraft gegeben werden kann. Grundsätzlich kann nicht auf jedem Grund bedenkenlos gebaut werden. Es gibt einzelne Bodenbestandteile, die eine geringere Tragfähigkeit aufweisen. In diesem Fall kann es erforderlich sein, mit weiteren Stützelementen zu arbeiten.

Durch ein Bodengutachten ist es möglich, böse finanzielle Überraschungen zu vermeiden. Wird zu Beginn auf ein Bodengutachten verzichtet und fallen anschließend Verun-reinigungen ins Auge, kann dies für den Bauherrn ausgesprochen teuer werden.

Kosten und Abhängigkeiten

Die Kosten, die durch eine Baugrunduntersuchung entstehen, sind sehr verschieden und hängen unter anderem von der Technik ab, die hierfür gewählt wird. Besonders wichtig ist eine solche Analyse, wenn ein Bauwerk mit Keller geplant wird. In diesem Fall spielt beispielsweise der genaue Wasserspiegel eine entscheidende Rolle.

Der geotechnische Bericht, wie das Bodengutachten auch bezeichnet wird, wird von einem Sachverständigen, einem Bodengutachter, vorgenommen. Er fertigt nicht nur eine Sammlung aller relevanten Fakten an, die im Zuge der Untersuchung gesammelt werden, sondern gibt auch eine individuelle Einschätzung zu den Bebauungsmöglichkeiten ab. So widmet er sich in seinem Bericht zum Beispiel auch der Beschaffenheit des anzutreffenden Grundes.

Grundsätzlich sollte eine solche Analyse stets vor dem Kauf eines Grundstücks in Auftrag gegeben werden. Es gibt auch weiterhin in Deutschland viele Grundstücke, die mit Verunreinigungen behaftet sind. Durch eine intensive Kontrolle des Grundes lässt sich der Kauf eines solchen Areals vermeiden. Neben dem Bodengutachten sollten vor dem Grundstückskauf weitere Infos eingeholt werden. Dies ist unter anderem über die Nachbarn möglich. Sie können häufig Auskunft darüber geben, ob früher ein Hohlweg auf dem Grundstück entlang führte. Es gibt viele Böden, bei denen eine Bebauung nur schwer möglich ist. Dies gilt z. B. für Grundstücke, die sich auf dem Areal eines alten Steinbruchs oder einer einstigen Mülldeponie befinden.

Nachteilig sind z. B. Böden, die über sehr viel Sand und poröses Gestein verfügen. Sicherlich ist es möglich, auch auf solchen Böden ein Bauwerk zu errichten, doch das Risiko, dass der Boden mit den Jahren nachgibt, ist hoch. Das Bodengutachten liefert wichtige Erkenntnisse zum Baugrundstück und kann durch seine Ergebnisse die individuellen Möglichkeiten in erheblicher Form eingrenzen. Aus diesem Grund sollte die Kontrolle rechtzeitig vorgenommen werden. Neben dem Bodengutachten lohnt vor dem Grundstückskauf immer auch ein Blick in den Bebauungsplan der Stadt oder Gemeinde. Durch ihn wird vorgeschrieben, wie ein Haus und sämtliche Nebengebäude errichtet werden können.