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KATI Asbestschleifverfahren, Asbestentsorgung, Preise

Richtlinien und Anforderungen an Asbestentsorgung

In den letzten Jahren kam es in Hinblick auf die Asbestentsorgung immer wieder zu neuen Richtlinien und Anforderungen, die Beachtung finden müssen. Die KATI GmbH & Co KG garantiert bei der Beseitigung die Einhaltung der geltenden Richtlinien, sodass Sie sich vollkommen entspannt auf einen starken Partner verlassen können.

asbest-entsorgung

Obwohl es insbesondere in der Vergangenheit eine wichtige Rolle spielte, wissen viele Menschen bis heute nicht genau, was sich dahinter verbirgt. Grund genug diesem Material einmal näher auf den Zahn zu fühlen. Bei Asbest handelt es sich um ein Mineral, das natürlich vorkommt. Es wurde einst im Tagebau abgebaut und fand bei verschiedensten Baumaßnahmen Anwendung. Es liegt immer in feinen kristallinen Nadeln vor. Diese Nadeln können sich hinsichtlich ihrer Länge weiter aufspalten und erreichen dadurch eine minimale Größe. Durch diese Größe besteht das Risiko, dass die kleinen Fasern in die Atmungsorgane aufgenommen werden. Sie sind Bestandteil des nicht sichtbaren Feinstaubes und dringen dadurch nahezu unbemerkt in die Atmungsorgane von Lebewesen. Einmal eingedrungen können die Asbestnadeln bis zum Lungengewebe vordringen und bei diesem erheblichen Schaden anrichten.

Aus genau diesem Grund muss bei der Asbestbeseitigung darauf geachtet werden, dass die Abfälle, die dieses Mineral beinhalten, so verpackt und transportiert werden, dass keinerlei Faserfreisetzung erfolgen kann. Desweiteren muss bei der Beseitigung von Asbest auf spezielle Schutzausrüstung zurückgegriffen werden. Alle Asbestabfälle müssen immer gesondert entsorgt werden und dürfen nicht mit anderen Abfallarten vermischt sein.

Bis heute treten Asbestprodukte in verschiedensten Ausführungen auf und sind dabei in der Regel fest gebunden. Typisch ist dabei die Fassadenverkleidung. Aber auch Blumenkästen und die verschiedensten Heizkörperverkleidungen können diesen Stoff beinhalten. Zudem tritt es oftmals bei Rohren, Welleternitplatten, Sanitärwänden und Lüftungskanälen auf. Auch Asbestzement und bestimmte Bodenfließen sind fest gebundene Asbesterzeugnisse, die unter bestimmten Regeln entsorgt werden müssen. Häufig findet man diese Asbesterzeugnisse in Gebäuden.

Gerade bei alten Gebäuden in Deutschland ist es auch weiterhin in beachtlicher Zahl zu finden. In Deutschland herrschen strenge Regelungen für das Beseitigen, auf die letzten Endes auch Sie eingehen müssen. Gerade bei der Beseitigung solcher Abfälle ist es empfehlenswert, einen kompetenten Partner an der eigenen Seite zu haben.

Die Bezeichnung Asbest stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet unvergänglich. Die sich dahinter verbergenden Silikat-Minerale haben die Form kleiner Nadeln und sind für die menschliche Gesundheit gefährlich. Zur Gruppe des Asbests werden heute sehr verschiedene Minerale gezählt. Sie sind unterschiedlich groß und lassen sich unter anderem durch die Farben voneinander unterscheiden. Über die Jahre hinweg wurde insbesondere der Weißasbest in den verschiedensten Varianten verarbeitet. Der Chrysotil war jene Asbestart, die am breitesten verwendet wurde. Insbesondere im Asbestzement kommt er in beachtlichem Volumen vor. Anhand der Farbe können folgende Asbestarten unterschieden werden:

Hornblenden verfügen über bläuliche Nadeln
Chrysotils sind weiß oder grün.

Die Wunderfaser

Über Jahre hinweg wurden ganz verschiedene Asbestarten weiterverarbeitet. Lange war in Verbindung mit diesem Stoff von der Wunderfaser die Rede. Grund für diese Bezeichnung war die enorme Festigkeit. Durch sie gilt es als hitze- und säurebeständig. Darüber hinaus dämmt die Faser sehr gut. Schon früh wurde damit begonnen, die zarten Fäden für die Nutzung des Asbests zu Garnen zu verspinnen und sie dadurch nutzbar zu machen.

Es hat sich ausgesprochen erfolgreich über zahlreiche Jahre in den verschiedensten Bereichen etabliert. Neben der Werftindustrie, die die Minerale für die Schifffahrt verwendete, wurde auch in der Wärmedämmung und der Bauindustrie darauf zurückgegriffen. Insbesondere zu Zeiten der deutschen Teilung galten die Nadeln insgesamt als ausgesprochen beliebt und wurden gerade im Gebiet der einstigen DDR in beachtlicher Zahl genutzt. Doch auch die Autoreifenindustrie hat ebenso wie die Textilindustrie Gefallen an diesem Material gefunden.

Lange wurde über die davon ausgehenden Gefahren diskutiert. Mittlerweile konnten diese Gesundheitsgefahren nachgewiesen werden. Sie ernten heute entsprechend viel Aufmerksamkeit, sodass in Berufen, in denen Mitarbeiter mit den Fasern konfrontiert werden, ein sehr strenger Arbeitsschutz gilt. Aufgrund der Gesundheitsgefahren ist die Verarbeitung in der kompletten Europäischen Union verboten. 1990 hat sich diesem Verbot die Schweiz angeschlossen.

Trotzdem ist es in aller Munde und steht immer wieder im Mittelpunkt von Debatten aller Art. Grund für die immer noch sehr stark ausgeprägte Präsenz ist das Entsorgungs- problem, das von den Fäden ausgeht. Aufgrund der Gesundheitsgefahren müssen sie nach festen Regeln entsorgt werden. Die Asbestentsorgung ist aber auch mit ent- sprechenden Kosten verbunden, die nicht jeder gewillt ist zu tragen.

Typische Eigenschaften

In der Bauindustrie konnte sich Asbest einst vor allem aufgrund seiner Eigenschaften durchsetzen, mit denen er anderen Stoffen sprichwörtlich den Rang ablief. Typische Merkmale der Nadeln sind:

• hohe Widerstandsfähigkeit
• einfach mit Zement mischbar
• verrottungsfest
• hitzebeständig
• widerstandsfähig gegenüber Säuren

Die Hitzebeständigkeit ist ein Kernvorteil von Asbest. So halten die Nadeln problemlos Temperaturen von rund 1000° Celsius stand. Sie sind sehr robust und können problemlos sehr vielen Chemikalien ohne Einschränkungen trotzen. Bereits ab einer Temperatur von 1200 Grad Celsius beginnt die Umwandlung in Olivin. Die Asbestfasern sind aus- gesprochen klein und fein. Dadurch gilt es selbst als sehr langlebig. Obwohl von den Mineralen erhebliche Gesundheitsgefahren ausgehen, gibt es auch weiterhin zahlreiche Länder, in denen die Fasern in beachtlichen Mengen produziert werden. Dazu gehört beispielsweise Russland. In Russland wurden allein im Jahr 2011 insgesamt 1 Million Tonnen Asbest produziert.

Dahinter reihten sich Länder wie China, Brasilien und Kasachstan ein. Auch in Kanada wurde 2011 noch Asbest produziert. Das Gesamtproduktionsvolumen belief sich auf 50.000 Tonnen. Wie hoch das Produktionsvolumen in den einzelnen Ländern genau ist, lässt sich nur schwer ausmachen. Grund sind die fehlenden Informationen von den Produzenten, die sich bis heute in weiten Teilen mit genauen Fakten zurückhalten.

Um die Minerale gewinnen zu können, ist die Arbeit in Untertage- oder Übertageminen erforderlich. Nach dem Abbau kommt das Rohmaterial in die zuständigen Asbestwerke. Dort wird es schließlich im Zuge der Abspaltung jenes Materials, das nicht fasrig ist, gewonnen.

Von der Antike bis heute

Viele verbinden mit Asbest vor allem ein Problem der einstigen DDR. Auch wenn die Nadeln zu dieser Zeit in beachtlicher Form vorkamen, wurden sie weitaus früher für die verschiedensten Vorhaben verwendet. Schon in der Antike und dem Mittelalter finden sich erste Hinweise zu eben diesem Material. Sicherlich ist die Verwendung früher kaum mit der in der jüngsten Vergangenheit zu vergleichen, trotzdem wurde schon recht früh mit der Verwendung von asbesthaltigen Steinen begonnen. In einem Buch über die bekannten Steine von Theophrast findet es erstmalig Erwähnung. Während dessen fanden sie sich bei der ewigen Flamme der Akropolis wieder. Sie wurden genutzt, um den Docht zu betreiben.

Im alten Rom machte vor allem der Naturforscher Plinius der Ältere Asbest bekannt. Er berichtete von Leichentüchern, die explizit für Könige bereitgestellt wurden. Sie wurden aus Asbestgewebe gefertigt. Diese Tücher machten es möglich, dass die Asche des Verstorbenen im Anschluss an die Verbrennung sicher vom Übrigen getrennt wurde. Zu einem regelrechten Asbestboom kam es schließlich ab dem 15. Juni 1900.

An diesem Tag wurde dem Österreicher Ludwig Hatschek ein Patent für Ethernit erteilt. Zu dieser Zeit war er im Besitz einer Asbestwarenfarbik. Mit der Patenterteilung wurde die Verwendung immer beliebter und er setzte sich in zahlreichen Bereichen durch. Rasch setzten sich die feinen Nadeln für die verschiedensten Baustoffe durch. Plötzlich fand sich Zement in Form von Faserzement beispielsweise in Dachschindeln wieder. Auch in verschiedenen Faserverkleidungen und Dach-Wellplatten war Asbest enthalten.

Selbst Telefon-Gehäuse wurden aus dem gefährlichen Mineral hergestellt. In den folgenden Jahren mangelte es ihnen mit Sicherheit nicht an Beliebtheit. Besondere Aufmerksamkeit wurde Asbest schließlich im Zweiten Weltkrieg zuteil. Damals hätten die Verwendungsmöglichkeiten kaum unterschiedlicher sein können. So wurde Asbest nicht nur für Postsäcke verwendet. In Zahnpasta diente es beispielsweise als Polierzusatz und auch in Getränkefiltern wurden sie verarbeitet. Selbst für die Herstellung von Fallschirmen, die für Bomben dienten, fand er Anwendung.

Rasch wurden ebenso die Dämmqualitäten entdeckt, sodass sich Asbest als Dämmstoff durchsetzte. Vorteil war von Anfang an die Temperaturfestigkeit dieser Minerale, die es für die Dämmung letzten Endes so interessant machten. Gerade hinter Öfen, die in Holzhäusern verarbeitet wurden, erwiesen sie sich die als ideale Wahl und wurden gern verwendet. In Laboren dienten Asbestplatten als feuerfeste Unterlagen.

In zahlreichen Bereichen und Berufen wurden Menschen mit diesem gefährlichen Stoff in Kontakt gebracht. So entstanden nicht nur beachtliche Gesundheitsschäden. In einigen Tätigkeitsbereichen war in Kombination mit den daraus resultierenden Gesundheits- schäden auch von einer Berufskrankheit die Rede. Selbst in Schweißgasflaschen wurde darauf zurückgegriffen. Hier fand Asbest als Füllung Anwendung. Asbest ist eine recht poröse Masse, in der in beachtlicher Zahl Dissousgas eingesetzt wird. Mittlerweile wird als Ersatz auf eine Kieselgurfüllung zurückgegriffen.

Gesundheitsgefahren

Bis heute wird Asbest zu Recht mit massiven Gesundheitsgefahren verbunden, die zwingend Berücksichtigung finden müssen. Die Asbestose wurde als Krankheit schon sehr früh, etwa um 1900, ausgemacht und findet seitdem auf medizinischer Seite Beachtung. Lungenkrebs wurde schon 1943 als Folge erkannt und schließlich auch definiert, sodass die Berufskrankheit ins Leben gerufen wurde. Asbestnadeln sind seit 1970 als krebserzeugend eingestuft.

Nur wenige Jahre später wurde mit Spritzasbest schließlich auch das erste Asbestprodukt dieser Art verboten. Während dessen war Asbest ausgesprochen beliebt und wurde in mehr als 3000 Produkten verwendet.

Mit Blick auf die Gesundheit geht von Asbest vorhandenen Informationen zufolge ein erhebliches Risiko aus. Die Gefahr liegt dabei insbesondere den freigesetzten Asbest- fäden zu Grunde. Die Asbestfasern werden bei unsachgemäßem Umgang oder auch im Zuge von Bearbeitungen freigesetzt. Da sie ausgesprochen fein sind, können sie in die Lunge gelangen. Schon die kleinste Belastung reicht aus, dass sie eine Asbestose her- vorrufen. Aufgrund der Länge ist es den Makrophagen selbst nicht möglich, alle Fäden zu umschließen und sie schließlich wieder aus der Lunge zu transportieren. Grundlegend ist es möglich, dass sich die Nadeln zunächst in das Lungeninterstitium spießen. Ausgehend von dort können sie sich bis zur Pleura fortbewegen.

Auch bei der Entsorgung von Asbest sollten sie zwingend auf den Gesundheitsschutz achten. Gern stellen wir Ihnen alle wichtigen Informationen bereit. Tragen Sie grundlegend einen Atemschutz. Er verhindert, dass sie die feinen Nadeln einatmen. Asbestfasern können auf verschiedene Art und Weise freigesetzt werden. Neben dem Abrieb kann dafür auch die natürliche Verwitterung verantwortlich sein. Sollten Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf. Wir stehen Ihnen zur Entsorgung in Deutschland Rede und Antwort.